»Neuland« - die HoRAN-Predigtreihe

Passend zum Start der Evang. Kirchengemeinde HoRAN nimmt die Predigtreihe die Gottesdienstbesucher in den kommenden Sonntagen mit auf eine Reise nach »Neuland«.

Quelle: Michael Dahlinger - eingebettet von ekisuedlichekurpfalz.de

Startpunkt ist die übliche Gottesdienstzeit in den Kirchen in Hockenheim, Reilingen, Altlussheim und Neulussheim. Die Pfarrerinnen Eva Leonhardt, Isabelle Schwiderski und Eva Weisser sowie die Pfarrer Michael Dahlinger und Steffen Götze orientieren sich dabei an biblischen Geschichten die vom Aufbruch des Volkes Israel ins gelobte Land erzählen.

Startklar
Der Pharao ist not amused. Aber Gott hat die Faxen dicke und gibt den Befehl zum Aufbruch aus der Sklaverei. Die Israeliten ihre sieben Sachen packen, Wanderschuhe schnüren und Vesper einpacken. Doch zuvor sollen sie sich nochmals richtig ordentlich den Bauch vollschlagen. Und dann aber los. Wohin? Zunächst mal nur weg und grob in Richtung gelobtes Land. Vielleicht weiß Pfarrerin Eva Leonhardt mehr.

Augen auf und durch
Hinten die todsicher aufrückenden Soldaten des Pharaos. Vorne das Schilfmeer. Die Situation der Israeliten ist kurz nach dem Aufbruch ins gelobte Land schon zum Verzweifeln. Mose redet Tacheles mit Gott und Wunder über Wunder, die Israeliten kommen trockenen Fusses durchs Schilfmeer. Wie göttliche Wunderkraft und menschliches Wagen zusammenwirken, darüber predigt Pfarrer Michael Dahlinger.

Frei!
Jetzt ist alles möglich! – Als die Armee der Ägypter im Roten Meer versinkt, jubeln die Israeliten. Denn endlich sind sie keine Sklaven mehr! Alle alten Zwänge gehen mit den feindlichen Streitwagen unter. Die Israeliten sind jetzt frei, ihnen steht die Welt offen – vor ihnen liegt Neuland. Freiheit ist die Kraft des neuen Anfangs – und sie weckt seit Israels Befreiung aus Ägypten immer wieder neue Begeisterung. Wo Gott ist, fühlen die Menschen genau das: alte Lasten fallen, Neues wird möglich. Wenn das kein Grund zum Jubeln ist. Pfarrer Steffen Götze jubelt mit.

Manna mia – jetzt reicht’s!
Wer kennt das nicht? Der Bauch ist leer und die Laune mies. Und wenn dann noch etwas schief läuft, ist die Stimmung schnell am Kochen. Hunger macht grummelig, auch die Israeliten, die nun schon seit ein paar Wochen in der Wüste unterwegs sind. Ägypten und die schönen Oasen – alles dahin! Aber wie geht es weiter? Wird Gott sein Versprechen halten und für sein Volk sorgen? Oder gehört auch diese Beziehung der Vergangenheit an? Pfarrerin Isabelle Schwiderski nimmt mit auf die Reise der Israeliten durch Wüstentäler, Enttäuschungen und Wut.

Beziehungweise
Die Iraeliten mit Mose an der Spitze sind schon eine Weile unterwegs. Nu steht Verwandtschaftsbesuch an. Mose Schwiegervater ist schwer beeindruckt von der Flucht der Israeliten und lässt sich schildern, was die so alles erlebt haben. Er entdeckt: da hat Gott seine Hände mit im Spiel und das überzeugt ihn. Tags darauf beräte Jitro seinen Schwiegersohn. Er spürt: der steht kurz vor dem Burnout. Pfarrerin Eva Weisser spürt in ihrer Predigt nach, das zum Aufbruch gute Beratung und gelingendes miteinander gehört.